Kampfgeist, ein wenig Schmerz und eine Menge Glück

Drei Brüder gehen gemeinsam auf einem Weg im Park. Der Kleine in der Mitte, hält die Hände seiner Brüder links und rechts. Die Bäume im Hintergrund haben keine Blätter, was auf Herbst oder Winter hindeutet.

Unsere Erlebnisse und die Ergebnisse unserer ersten Outdoor-Aktivität nach Beginn des Blogs…

„Alle meine Kinder spielten in einer Fußballmannschaft, aber nach den letzten zwei Jahren wollten alle drei nicht mehr weitermachen. Mit der Idee, dass Sport unbedingt Teil ihres Lebens sein sollte, habe ich über verschiedene Disziplinen gesprochen. Sogar habe ich sie dazu ermutigt, Informationen aus dem Internet zu suchen, das ich sonst oft kritisiere, ohne es zu bemerken. In der vergangenen Woche hörte ich, wie alle drei unabhängig voneinander über Basketball sprachen, und schließlich habe ich mich entschieden: Am Samstag werden wir gemeinsam, während wir alle zu Hause sind, in den Park gehen, um Basketball zu spielen.

Der große Tag war da und ich sagte: ‚Los, macht euch bereit, wir gehen in den Park und spielen Basketball.‘ Mein ältester Sohn schrieb gerade über sein Tablet mit seinen Freunden auf Social Media. Mein mittlerer Sohn spielte am Computer, und unser jüngster schaute ein Video auf seinem Handy. Nachdem ich sie gerufen hatte, brauchten alle drei weniger als zehn Minuten, um sich fertig zu machen. Damit hatte selbst ich nicht gerechnet.

„Natürlich gab es bei der Organisation auch einige Pannen. Zum Beispiel hatten wir zu Hause drei Fußbälle, aber keinen Basketball. Doch das hat uns nicht entmutigt, und ich habe ihnen gezeigt, dass wir auch mit einem Fußball Basketball spielen können. Denn in unserer Zeit hatten wir manchmal gar keinen Ball, aber wir fanden immer einen Weg, alle Ballspiele trotzdem zu spielen. Anfangs spielte mein ältester Sohn etwas aggressiv. Ich denke, er wollte seine Stärke demonstrieren. Doch nachdem sein Finger in meinem Auge gelandet war, fing auch er an, mehr Spaß statt Ehrgeiz ins Spiel zu bringen.

Wir hatten viel Spaß. Vielleicht habe ich mich auch ein bisschen zu sehr mitreißen lassen. Auf dem Heimweg sagte unser Jüngster: ‚Papa, ich wünschte, wir hätten wenigstens einmal gewonnen.‘ Da wurde mir klar, dass ich es vielleicht etwas übertrieben habe. Aber egal, so wie es aussieht, hat das sie ein wenig angespornt. Jetzt haben wir zu Hause zwei Basketbälle. Am Wochenende, je nach Wetterlage, wartet ein Rückspiel auf uns. Zumindest habe ich für den Moment einen Samstag gerettet.

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